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Eines Tages war der junge Steinbock da. Ihm gefiel es am Uracher Wasserfall auf der Hochwiese besonders gut.
Ein Text von Luisa Beck und Theresa Wolff
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Dort hüpfte und tobte er herum, wenn Wanderer hier erschienen, als wollte er mit seinen Hörnern und seinen Sprüngen angeben.
Auf dem Bild sieht man den Uracher Steinbock . Der Steinbock wurde, nach dem er einige Zeit am Wasserfall sein Unwesen trieb, auch zu seinem Schutz, eingefangen und in die Wilhelma Stuttgart übersiedelt.
Nun kann er keinen Leuten mehr lästig werden. Außerdem wurde auch ausgeschlossen, dass er eventuell aus Versehen bei der Jagd abgeschossen wurden wäre oder er sonst wie zu Tode gekommen wäre.
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Jetzt ist der junge Steinbock schon über ein Jahr in der Wilhelma in Stuttgart. So wie man aus "Der Uracher" lesen konnte geht es ihm gut.
Der" Moritz", so heißt jetzt der Steinbock, fühlte sich am Anfang in seinem neuen Zuhause gar nicht wohl. Als er in sein neues Gehege kam, hatte er Angst vor seinen Artgenossen und flüchtete mit einem großem Satz in das Bärengehege. Die Pfleger sperrten vorsorglich die Bären ein und konnten ihn somit gefahrlos wieder in sein Gehege bringen. Mit der Zeit gewöhnte sich Moritz immer mehr an die Weibchen und an die jüngeren Böcke in seinem Gehege.
Auch an seine angeborenen Instikte erinnert er sich immer mehr und hat große Chancen, dass er sich zu einem "normalen Steinbock" entwickelt. Bis er aber Nachwuchs erzeugen kann, werden noch einige Jahre vergehen.